Massivhaus oder Fertighaus - welches Haus hat die Nase vorn?

Bei der entscheidenden Erstplanung des Hausbaus stellt sich die Frage: Massivhaus oder Fertighaus? Das ist eine Kostenfrage, aber auch eine Frage von Beständigkeit, energetischen Voraussetzungen und Ausbaufähigkeit. Bei allen drei Merkmalen hat der Massivbau die Nase vorn. Massivhäuser werden aus Baumaterialien wie Stein-Mauerwerk, Stahlbeton, Spannbeton oder Beton erreichtet. Für die Dauerhaftigkeit dieser traditionellen Bauweise sprechen alte Massivbauten, die bereits seit mehreren 100 Jahren bestehen. Nicht nur sind die Materialien von besonderer Festigkeit und Widerstandsfähigkeit, sondern Massivbauten können auch sehr gut modernisiert, um- und ausgebaut werden. Für die heute so wichtigen Energiewerte bringen Massivhäuser grundsätzlich beste Voraussetzungen mit. Die Baumaterialien haben bereits eigene Dämmwerte, die durch Fassaden-, Keller-, Dach-, Fenster-, Türendämmungen kräftig erhöht werden können. Gegenüber diesen Pluspunkten kann sich die Leichtbauweise lediglich mit kürzerer Bauzeit und günstigerem Preis behaupten. Die Außenhülle hat in der Regel eine geringere Wärmespeicherfähigkeit.

Massivhaus – die Qualität ist entscheidend

Egal, ob auf Mauerwerk, Beton oder Kombinationen gesetzt wird, die Qualität entscheidet, ob ein Massivbau den hohen Ansprüchen der Bauweise gerecht wird. Wer nicht selbst vom Fach ist, über ausreichend erfahrene Helfer und genug Zeit verfügt, legt den Massiv-Rohbau lieber in professionelle Hände. Der Rohbau einer verlässlichen, qualitätssicheren Baufirma wird schneller errichtet und wird den Auflagen der Abnahme gerecht. Sparen können Bauherren bei Eigenleistungen für den Innenausbau. Allerdings sollten hier Treppen und Installationen lieber von Fachanbietern gefertigt werden, sofern es keine ausreichende Qualifikation des Bauherrn gibt. Zwischenwände und Renovierungen, Teile des Dachausbaus können dagegen vom geschickten Heimwerker gut gemeistert werden. Solche Arbeiten übernehmen sehr viele Bauherren allerdings auch beim Fertighaus. Fertighäuser sehr hoher Qualitätsansprüche sind allerdings ebenfalls recht kostenintensiv.

Energiesparen – das Gebot der Zeit

Achtsamkeit gegenüber der Umwelt und eigene Ersparnisse, insbesondere bei der Heizenergie, erfordern energetisches Bauen. Verschiedene Standards eines Niedrigenergiehauses lassen sich sowohl beim Fertighaus wie Massivhaus erreichen. Bei einem guten Massivbau ist der Aufwand dafür allerdings geringer, insbesondere, wenn bereits der Rohbau für ein Energiesparhaus konzipiert wird. Bei einem guten Massivbau sind sehr hohe Werte der Energieersparnis erreichbar. Dieses Haus kann von vornherein auch sehr gut als Passivhaus geplant werden. Im Idealfall lassen sich extrem gesenkte Heizkosten noch mit Solarstrom koppeln. Zwar erhöhen solche Vorhaben die Baukosten, machen sich jedoch langfristig spürbar bezahlt. Zu guter Letzt kommt ein hochwertiger energetischer Bau dem Wohnklima und der Wohnqualität zugute. Welche Anforderungen der Bau schließlich erfüllen soll, liegt beim Bauherrn. Für ein einfaches Massivhaus liegen die Preise etwas bei einem niedrigen vierstelligen Betrag pro Quadratmeter. Die Baufirma oder ein gesondert beauftragter Architekt können für den Entwurf verschiedene Alternativen entwickeln. Während bei Fertighäusern die Bauweise bereits vorgegeben ist, kann die Planung für Massivhäuser sehr individuell ausfallen.

über mich

Mit den passenden Bauherren bekommt ihr euer Traumhaus

Ich freue mich, dass ihr meinen Blog über Bauherren entdeckt habt. Mein gesammeltes Wissen und meine Erfahrungen möchte ich hier an euch weitergeben. Ich habe mich selbst vor einiger Zeit zum Bau eines Hauses entschlossen. Diese Entscheidung habe ich nie bereut, da ich mit dem richtigen Bauunternehmen zusammengearbeitet habe. Damit das gelang, habe ich mir viele Firmen angeschaut und mich dann für einen Anbieter entschieden. Diese hat meine Wünsche in den Mittelpunkt gestellt und sich für mich viel Zeit genommen. Nun besitze ich ein Haus, das genau meinen Vorstellungen entspricht und ich fühle mich darin wohl. Welche Aspekte ich noch berücksichtigt habe und wir ihr einen guten Bauherrn erkennt, erkläre ich hier.

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